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Neue Heizung ohne eigene Anschaffungskosten

Ihr Energieversorger bietet Ihnen an, Ihre neue Heizung zu bezahlen, sie warten und im Ernstfall reparieren zu lassen? Da muss doch was faul sein! – Nein, ist es nicht: Dieses Modell heißt Wärme-Contracting und bietet Kunden zahlreiche Vorteile. Der wohl größte: Sie vermeiden hohe Investitionskosten.

Die Lösung heißt Wärme-Contracting

Malen wir uns mal ein Horrorszenario aus: Die Heizungsanlage gibt den Geist auf, während draußen Minusgrade herrschen. Der eilig herbeigerufene Installateur stellt fest, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Jetzt ist guter Rat teuer – und nicht nur der: Eine neue Heizung kostet schnell mal ein paar Tausend Euro. Die Lösung für dieses Problem lautet Wärme-Contracting. Dieses Modell gibt es in Deutschland schon seit 35 Jahren. Anfangs noch ein Nischenprodukt, hat es sich in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt. 

Beim Wärme-Contracting schließt der Kunde einen Servicevertrag mit einem Dienstleister, meist dem örtlichen Energieversorger. Dieses Paket – bei EWE heißt es EWE Wärme plusbeinhaltet die Heizanlage, die Energielieferung, Reparaturen und Wartung durch Fachpersonal sowie die Überprüfung durch den Schornsteinfeger. Das macht Wärme-Contracting zu einem Rundum-sorglos-Paket mit vielen Vorteilen für den Kunden – der dafür einen festen monatlichen Betrag bezahlt. Im Gegenzug hat der Energielieferant die Gewissheit, einen Kunden fest zu betreuen, da die Contracting-Verträge langfristiger Natur sind. 

Riesiges Sparpotenzial durch Modernisierung

Auch ohne das gezeichnete Horror-Szenario ergibt Wärme-Contracting natürlich Sinn. So ist das Modell ebenfalls interessant, wenn eine veraltete Heizungsanlage zwar noch funktioniert, aber zu hohe Kosten verursacht. Denn eine ineffektive Heizung ist teuer – und Wärme-Contracting bietet somit eine gute Möglichkeit, Energiekosten einzusparen. Bis zu 30 Prozent sind realistisch, da moderne Heizanlagen viel effizienter arbeiten als die veraltete Anlage im Keller. 

Zudem ist es von Vorteil, Experten mit der Optimierung der Energiekosten zu beauftragen. Die Contracting-Geber befinden sich auf dem neuesten Stand von Technik und Wissenschaft und können so das beste System für ein Zuhause finden. Viele Anbieter integrieren auch Solaranlagen oder andere alternative Energiequellen in das System. Zudem bietet sich den Kunden eine breite Auswahl hinsichtlich der Heizung selbst. Ob Blockheizkraftwerk, Öl- oder Pelletheizung: Für alles findet sich das passende Wärme-Contracting.

Für Eigentümer ist Wärme-Contracting eine gute Alternative

Wärme-Contracting kann jeder nutzen, der über seine Heizanlage selbst bestimmt, allen voran Besitzer eines Einfamilienhauses. Wer über eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus verfügt und dort an die zentrale Heizanlage angeschlossen ist, muss zunächst auf der Eigentümerversammlung die anderen Miteigentümer mit ins Boot holen. Wenn die zentrale Heizanlage eine Generalüberholung nötig hat, stellt Wärme-Contracting eine Lösung dar, um die Kosten für alle überschaubar zu halten und trotzdem zu einer hochwertigen Heizungsanlage zu kommen. Vorteilhaft ist zudem, dass in der Regel bereits alle Wartungen und ein 24-Stunden-Notdienst im Contracting-Vertrag enthalten sind. Im Schadensfall ist so immer schnelle Hilfe vor Ort und in der Regel übernimmt der Contractor die Kosten.

Wärme-Contracting für Vermieter – nicht immer ganz einfach!

Auch für diejenigen, die ihr Eigentum vermieten, ist Wärme-Contracting eine Option, um hohe Investitionskosten für eine neue Heizanlage zu umgehen. Die monatlichen Kosten können unter Umständen auch auf den Mieter umgelegt werden. Sehr einfach gestaltet sich das in einem Neubau. Hier wird von vorneherein ein Wärme-Contracting-Vertrag abgeschlossen und in den Mietvertrag übernommen. Bei bestehenden Mietverhältnissen bedarf es indes der Zustimmung des Mieters, wenn die Heiz- und Warmwasserversorgung auf Contracting umgestellt werden soll.