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Frage: Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz)?

Antwort:

Im Jahr 2000 traten zwei Gesetze in Kraft, die sich auf die Strompreise auswirken: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G). Damit wurde festgelegt, dass die Energieversorger vorrangig Strom aus erneuerbaren Energien und aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen abnehmen müssen. Zugleich wird die Energie aus diesen Quellen höher vergütet als Strom aus herkömmlichen Methoden zur Stromgewinnung. Diese zusätzlichen Kosten fließen in den Endpreis für die Stromabnehmer ein und machen zusammen rd. 1,5 - 2 Cent/kWh aus.

Im Jahr 2004 hat der Gesetzgeber das Erneuerbare-Energien-Gesetz überarbeitet. Dadurch wurden die Vergütungen, die die Energieversorger an Betreiber von Anlagen zur regenerativen Stromgewinnung und von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zahlen, nochmals angehoben. Dies führte zu einer Erhöhung des allgemeinen Verbrauchspreises.